

Auffallend am Hof-Ensemble unserer Familie ist die grosse Trotte (Mostereigebäude) welche im Jahr 1812 zusammen mit dem Bauernhaus und der Scheune gebaut wurde. 1877 wurde Sie wieder abgetragen und noch im selben Jahr in der heutigen Grösse neu aufgebaut. Es handelt sich um eine der grössten Trotten im Kanton Zug. Zusammen mit der Denkmalpflege haben wir herausgefunden, dass diese zur Zeit des Eisenbahnbaus genutzt wurde, um die Gleisbauer mit Obstbranntwein zu versorgen. Das Gleis der Gotthardlinie führt ca. 100 Meter neben unserer Trotte vorbei. Weil die Nachfrage der Gleisarbeiter so gross war, wurde dies zu jener Zeit ein wichtiger Betriebszweig
Viele Jahrzehnte später kam uns die Idee, das Handwerk unserer Vorfahren wieder aufzunehmen. 2016 haben wir mit dem Weinbau angefangen und bewirtschaften nun 1.5 Hektaren Reben. Darauf sind 5000 Solaris-Weisswein-Rebstöcke und 2200 Divico-Rotwein-Rebstöcke angebaut.
Aus Überzeugung möchten wir mit der Natur zusammenarbeiten. Deshalb haben wir uns entschlossen, unter dem Bio-Suisse Label zu produzieren. Wir haben uns bewusst für den Anbau von «Zukunftsreben» entschieden, welche hervorragende Gesundheitseigenschaften mitbringen. Diese wurden durch gezielte Kreuzungen erreicht, ohne dabei die feine Aromatik der herkömmlichen Rebsorten zu verlieren.
Biologisch angebauter Wein muss mit einem hohen Mehraufwand bewirtschaftet werden, da wir keine Pestizide und auch keine synthetischen Dünger verwenden. Dadurch ist jedoch mehr Handarbeit angesagt. Auch der Ertrag fällt geringer aus als bei konventionellen Weinsorten, jedoch wirkt sich ein geringerer Ertrag positiv auf die Qualität des Weines aus. Mit dem Solaris-Buonas und Divico-Buonas haben Sie feine, gesunde und regionale Produkte, welche Sie bedenkenlos ohne jegliche Rückstände geniessen können.
